2017-02 Das Tabu der psychedelischen Erfahrung trotz steigender Medienpräsenz

Spätestens seit der Jahrtausendwende beschäftigen sich immer mehr Wissenschaftler, Therapeuten, Kulturschaffende und viele weitere mit der psychedelischen Erfahrung. Sogar auf Sendern wie RTL und Pro7 werden „Experimente“ mit den unterschiedlichsten Substanzen durchgeführt und ausgestrahlt. Wie diese dann letzten Endes den Zuschauern dargestellt werden bleibt in höchstem Maße fraglich. Von objektiver Aufklärung konnte man in diesen Fällen leider nicht mit Überzeugung sprechen. Weiterhin: wer kann seinen Vorgesetzten auf der Arbeit schon offen von seiner / ihrer psychedelischen Erfahrung berichten? Es gilt noch immer ein gesellschaftliches Tabu – über den eigenen Drogenkonsum wird in der Öffentlichkeit halt nicht gesprochen. Ist das gefährlich, schadhaft, vorurteilsbehaftet? Ja!!!

2017-01 Die zweite psychedelische Renaissance

Begrüßung und Vorstellung:

Da dieser der erste offizielle Salon im vereinbarten Format sein wird, werden die Salonleiter zu Beginn zum einen sich selbst und zum anderen das Salonformat und die Regeln kurz vorstellen.

Vortrag:

Im Anschluss widmen wir uns dem ersten Thema dieses Jahres: Das Konzept der „Zweiten Psychedelischen Renaissance“. (Zu verstehen als Erweiterung von Dr. Ben Sessa’s Idee)

Es wird einen kurzen Vortrag geben, der die psychedelische Erfahrung und weitere veränderte Bewusstseinszustände historisiert, ordnet und zum Teil miteinander verknüpft.

Die psychedelische Erfahrung könnte durchaus so alt wie die Menschheit selbst sein und hat über eine Spanne von bis zu über einer Million Jahren eine Vielzahl von Funktionen und Gebrauchsweisen erhalten. (zum Vergleich: Terrence McKenna’s ‚Stoned Monkey Theory‘)

In der heutigen Zeit finden wir veränderte Bewusstseinszustände und Interesse daran in etlichen Bereichen vor (Wissenschaft / Naturheilkunde / Schamanismus / Hedonismus / Therapie / etc.), doch welche Nutzweise entstand wann und was verbindet sie alle? Wir werden unterschiedliche Epochen des Gebrauchs und der Interpretation der psychedelischen Erfahrung beschauen und hier und dort – wo es Sinn macht – ein wenig tiefer ins Detail gehen, sodass letzten Endes ein schillerndes Mosaik entsteht – ganz im Sinne der Kirchenfenster der Renaissance.

2018-03 Psilocybin & Mindfulness

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Kann es überhaupt noch ganzheitliche Denksysteme geben oder ist unsere Welt Fragment und nicht anders zu verstehen? Gibt es noch Menschen, die sich solche Fragen überhaupt noch stellen? Und zu welchen Überlegungen kommen sie?

Zu Gast ist WOLFRAM EILENBERGER, der in seinem aktuellen Buch »Zeit der Zauberer – Das große Jahrzehnt der Philosophie 1919 – 1929« (erschienen im Klett-Cotta Verlag) vier großen Philosophen seine volle Aufmerksamkeit geschenkt hat. Vier Philosophen, die sich mit den Eingangs gestellten Fragen intensiv auseinandergesetzt haben. Und deren Gedanken am 11. Dezember als Einladung in die Motorenhalle zu einem besonderen Abend dienen sollen.

Wolfram Eilenberger bündelt in seinem aktuellen Buch „Zeit der Zauberer – Das große Jahrzehnt der Philosophie 1919 – 1929“ Texte zu vier großen Philosophen: Ludwig Wittgenstein, Walter Benjamin, Ernst Cassirer und Martin Heidegger. Wenngleich sie nicht viel Umgang miteinander hatten, haben sie doch viel miteinander zu tun. In einer Epoche mit unvergleichlicher geistiger Kreativität, dachten sie Gedanken zum ersten Mal, ohne die das Leben und Denken in unserer Gegenwart nicht dasselbe wäre. Nach der Katastrophe des ersten Weltkrieges und vor der des zweiten Weltkrieges ließen sie die deutsche Sprache zur einer des Geistes werden. Mit Heidegger und Wittgenstein stehen dabei auch die letzten großen Systembauer im Zentrum, die dem Begriff der Totalität nachgingen. Kann es überhaupt noch ganzheitliche Denksysteme geben? Ist unsere Welt Fragment und nur als solches zu verstehen?

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Partydroge Ketamin – Riskanter Rausch – Frontal 21 | ZDF

 

Zur ganzen Sendung: ly.zdf.de/Mag
Mehr Frontal 21: ly.zdf.de/7uV8L/

Berlin ist die Hauptstadt der Partys, Drogen gehören für viele dazu. Laut einer Studie, durchgeführt im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung, konsumierte jeder zweite Clubbesucher Speed oder MDMA.

Ein Drittel der Feiernden hatte Kokain genommen oder das Narkosemittel Ketamin, das auch in der Notfallmedizin eingesetzt wird.
Frontal 21 wollte wissen: Wie läuft das Geschäft mit Ketamin? Ein Dealer hatte berichtet, er habe jahrelang kiloweise Ketamin online in China bestellt und über den EU-Schengen-Raum nach Deutschland eingeführt, ohne dass der Zoll die Ware beschlagnahmte. Ob das so einfach ist, hat Frontal 21 getestet und stellte fest: Das Internet macht den Drogenhandel einfach.

So gelangen auch immer mehr neue Substanzen in die Club- und Partyszene, nicht nur in Berlin. Doch keiner weiß genau, wie gefährlich diese sind. Denn in der Szene gibt es kein Monitoring. Das sogenannte Drug-Checking könnte das verändern. Dabei werden Drogen vor Ort mit mobilen Schnelltests auf ihre Inhaltstoffe überprüft, Konsumenten bekommen eine Beratung. Gleichzeitig kann auf potente Substanzen, die um Umlauf sind, aufmerksam gemacht werden. Drug-Checking wird in vielen EU-Ländern praktiziert. Auch in Deutschland gab es das schon einmal, in den 1990er Jahren. Heute ist es verboten. Jeder, der eine Probe annimmt, um sie zu analysieren, macht sich strafbar. Als erstes Bundesland prüft nun Berlin, das Drug-Checking wieder einzuführen. Das Verfahren sei erfolgreich und führe sogar zur Reduzierung des Konsums, so die Befürworter.

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sollte das YT video nown sein schreibt uns an !
hier das Backup auf unserem Server :

aus den Kommentaren :
Wenigstens gibt es noch Menschen, die die Wurzeln der elektronischen Musik kennen! Eine*r sitzt in der Frontal-Redaktion und hat RDJ unter dieses ungewohnt schöne Intro gelegt. :-)